Infektionsrisiko

Beschäftigte in Gesundheitsberufen sind einem hohen Infektionsrisiko durch Schnitt- und Stichverletzungen ausgesetzt. Ein bekanntes Risiko, dessen Sie und Ihre
Mitarbeiter sich aber nicht immer bewusst sind.
Ängstliche oder unruhige Patienten, ein Zusammenstoss mit einem Kollegen oder der versehentliche Kontakt mit verborgenen Kanülenspitzen sind die Hauptgründe von Nadelstichverletzungen. Diese Faktoren sind kaum zu kontrollieren. Vor allem wenn es schnell gehen muss. Unbeabsichtigte Nadelstichverletzungen können daher jeden treffen!
- 400'000 bis 800'000 Nadelstich- verletzungen pro Jahr in US- Amerikanischen Krankenhäusern.
- Die Dunkelziffer – die Menge nicht gemeldeter Nadelstiche – lässt eine viel höhere Zahl erwarten.
- Pflegekräfte, Ärzte und Laborpersonal gehören zu den Hochrisikogruppen.
- Durch einen kleinen Stich mit einer Hohlnadel können über 20 Erreger übertragen werden.
- Erreger von HIV, Hepatitis A, Hepatitis C, von Syphilis, Tuberkolose, Toxoplasmose, Brucellose, Diphterie, Dengue-Fieber.
- Die Kosten einer Nadelstichverletzung belaufen sich für den Arbeitgeber auf 2'234 bis 3'832 US Dollar ohne Infektion.
Quellen:
EPINet
International Health Care Worker Safety Center,
Annual Number of Occupational Percutaneous Injuries
and Mucocutaneous Exposure to Blood or Potenially
Infective Biological Substance, 6/15/98
International Health Care Worker Safety Center,
report 2001: 2001 Percutaneous Injury Rates;
Perry et al., Advances in Exposure Prevention Vol. 6, No. 3, 2003
OSHA
Departement of Labor, Occupational Safety and Health
Administration. Occupational exposure to bloodborne
pathogens, needlestick, and other sharps injuries: final
rule. Federal Register 2001; 66:5318-5315
How to Prevent Needlestick Injuries: answers to Some
Important Questions. US Dept of Labor, Occupational
Safety and Health Administration (OSHA) publication 3161
Hatcher, I.B.
Reducing Sharps Injuries Among Health Care Workers,
Journal on Quality Improvement, Vol. 28, No. 7, July 2002